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Empfindlich und unentbehrlich : Die Vitamine

Da der menschliche Körper dringend Vitamine benötigt diese aber nicht komplett selber herstellen kann müssen zumindest die Ausgangstoffe dafür über die Nahrung aufgenommen werden.

 

 
Begriffe aus dem Lexikon:
1931 wurde zum ersten mal ein Vitamin entdeckt, heute kennen wir etwa zwanzig. Bezeichnet werden sie mit Buchstaben und wirken schon in kleinsten Mengen. Fehlen sie allerdings, kann es zu schlimmen Vitaminmangelkrankheiten kommen. Zu große Mengen können allerdings auch schädlich sein.

 

Vitamin A ist sehr licht- und sauerstoffempfindlich, kommt in Leber, Niere, Milch, Butter oder Eigelb vor. Wichtig ist Vitamin A für ein gesundes Wachstum, für die Funktion von Haut und Augen. Vitamin D ist zwar lichtempfindlich jedoch hitzebeständig und kommt ebenfalls in Leber, Milch, Butter und Eigelb vor. Dieses Vitamin regelt den Calcium- und Phosphorhaushalt und ist wichtig für den Knochenaufbau. Vitamin B1 befindet sich beispielweise in Getreideschalen oder Fleisch und dienen dem Aufbau der Zellkernsubstanz und der Bildung von roten Blutzellen. Das berühmte Vitamin C ist sauerstoff- und hitzeempfindlich und findet sich in sehr vielen Früchten und Gemüsesorten. Vitamin C fördert die Abwehrkräfte und aktiviert Enzyme. Ohne Vitamin C kommt es schnell zu Zahnfleischbluten, Müdigkeit, und zu Gelenk- und Knochenschmerzen. Zu schwerwiegendem Vitaminmangel kommt es häufig in den Entwicklungsländern, weniger in Industriestaaten.