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Lebenskunde und Ernährungsphilosophie nach Mazdaznan

Die eher mit dogmatischeren Zügen, international arbeitende Mazdaznan Bewegung versteht sich selbst als eine Lebenskunde, die Grundwahrheiten nicht nur aus Philosophie, Soziologie, Wissenschaft und Religion verkündet sondern auch zum Thema Ernährung bescheid weiß.

 

 
Begriffe aus dem Lexikon:
Die Lehre des Otoman Zar Adusht Ha'nish (Otto Hanisch) in der Kochen als ein Akt des „Herr werdens über die Natur“ beschrieben wird stellt Übergewicht als eines der größten Probleme der Gesellschaft dar. Es darf nicht mehr gegessen werden als nötig ist und die Nahrung muss in Ruhe mit genügen Zeit und Aufmerksamkeit verzehrt werden. Übermäßiges Essen und ungesunde Ernährung führen laut Hanisch zu körperlichen und geistigen Störungen.

 

Welche Lebensmittel gut und welche schlecht sind ist genau geregelt: Fleisch, konservierte Waren und Rohkost werden abgelehnt. Ebenso sollen Alkohol, Zucker und Weißmehl vermieden werden. Statt Konservierten Produkten ist es besser Produkte der Saison und der Region zu kaufen. Eine Mahlzeit sollte aus 2/3 Gemüse und aus 1/3 stärke- protein- und fetthaltigen Speisen bestehen wie Eier, Milch, Getreide und Nüsse.
Immer kommt es auch auf die richtige Kombination an. Gut ist es Lebensmittel unterschiedlicher Struktur zu kombinieren. Diese ovo-lakto-vegetabile Kostform hilft zu einer maßvollen Lebensführung.