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Saftfasten

Das Saftfasten hat keinen speziellen Erfinder, ist aber auf den religiösen Hintergrund des Fastens zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um eine Art des Heilfastens was aber überwiegend zu Gewichtsreduktion genutzt wird. Das Fasten hat aber auch eine heilende Wirkung, denn der Körper wird während einer Fasten Kur entgiftet und entschlackt. Auch das allgemeine Wohlbefinden soll sich durch eine angemessene Fasten Kur verbessern. Im Allgemeinen heißt Fasten, für einen bestimmten und begrenzten Zeitraum freiwillig komplett auf die Einnahmen von Nahrungsmitteln oder Genussmitteln zu verzichten.

 

Beim Saftfasten werden im Gegensatz zu dem Teefasten noch Vitamine, Mineralstoffe und ein paar wenige Kalorien zu sich genommen. Vor dem Saftfasten sollte man ein paar Tage lang nur leicht verdauliche Kost zu sich nehmen, um den Körper zu entlasten. Zu Beginn des Saftfastens wird mit Hilfe von Glaubersalz oder einem anderen Einlauf der Darm vollkommen entleert. Ab diesem Zeitpunkt dürfen ausschließlich Frucht- oder Obstsäfte getrunken werden oder natürlich Wasser. Der Kaloriengehalt währen einer solchen Fastenkur beschränkt sich täglich auf 300 Kalorien, was einen raschen Gewichtsverlust hervorruft. Zusätzlich wird das Saftfasten unterstützt, wenn man in dieser Zeit ein kleines Sportprogramm oder Fitnessübungen macht. Beim Saftfasten kann man innerhalb einer Woche bis zu fünf Kilo an Gewicht reduzieren. Empfohlen werden außerdem auch Saunagänge und Massagen.

 

Vorteilhaft ist das Saftfasten vor allem für das eigene Wohlbefinden. Der schnelle Gewichtsverlust macht gute Laune was aber nach dem Fasten schnell wieder umschlagen kann. Denn nimmt man wieder feste Nahrung zu sich, bleibt der Jojo Effekt nicht aus.

Fasten sollte man nicht über längere Zeit. Maximal sind 3 bis 5 Tage dafür vorgesehen. Möchte man für längere Zeit eine Fastenkur machen, sollte man im Vorfeld unbedingt einen Arzt konsultieren, denn Saftfasten sowie andere Fastenkuren sind für beispielsweise Schwangere oder stillende Frauen verboten. Auch Menschen mit Durchblutungsstörungen, Krebskranke, Bluter, Diabetiker und psychisch kranke Menschen sollten keine Fastenkur machen. Auch ist das Fasten als Dauerkost ungeeignet. Vorteilhaft für das weitere Leben nach dem Saftfasten, wäre es danach die Ernährung auf eine gesunde Mischkost umzustellen, das verringert den Jojo Effekt und man lebt wesentlich gesünder.