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Reis DiätDie Reis Diät wurde in den dreißiger Jahren am amerikanischen Duke-Universitäts- Krankenhaus von Dr. Kempner entwickelt. Der ursprüngliche Sinn der Reis Diät lag darin, gewisse Krankheiten wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes und Nierenkrankheiten zu heilen. Als ein positiver Nebeneffekt stellte sich dann die Gewichtsreduktion beiläufig heraus.
In der ersten Phase, in der der Körper erst einmal entgiftet wird, stehen auf dem Speiseplan hauptsächlich brauner Reis, Gemüse, Magermilch und Sojaprodukte. Auf Salz wird in dieser Zeit komplett verzichtet. Die Engiftungsphase sollte etwa eine Woche andauern. Die zweite Phase wird die Abnehmphase genannt und wird solange durchgeführt bis das Wunschgewicht erreicht wird. Auf dem Speiseplan stehen wiederum Gemüse, Reis, Obst und Magermilchprodukte. An einem Tag in der Woche dürfen auch Fisch, Eier oder mageres Fleisch verzehrt werden. Die dritte Phase ist die Erhaltungsphase und soll dafür Sorgen, die Kalorienanzahl wieder langsam zu steigern. Das heißt es werden weiterhin Reisgerichte gegessen, aber man darf dann zweimal pro Woche Fisch, mageres Fleisch oder Käse zu sich nehmen. Die Reis Diät ist in den verschiedenen Diät Büchern oder Frauenzeitschriften durchschnittlich auf vier Wochen ausgelegt. Dabei wird eine Gewichtsreduktion von bis zu acht Kilo und bei Männern sogar bis zu fünfzehn Kilo versprochen. Vorteilhaft bei der Reis Diät ist der schnelle Gewichtsverlust. Außerdem wird man durch die kohlenhydratreiche Kost recht schnell satt, allerdings baut der Körper dieses viel zu schnell wieder ab und es entsteht auch schnell wieder ein Hungergefühl. Es wird ein Bewegungsprogramm empfohlen welches bei der Diät als positiv zu bewerten ist. Der Nachteil der Reis Diät liegt darin, dass es eine recht einseitige Ernährungsform ist und zu wenig Salz, Fett und Eiweiß dem Körper zugeführt werden. Auch die Zubereitung der verschiedenen Gerichte kann auf Dauer aufwendig sein.
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