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Atkins Diät

Die Atkins Diät ist die Erfindung von dem amerikanischen Arzt Dr. Robert C. Atkins. Sie wurde in den siebziger Jahren entwickelt, hatte aber ihren "Durchbruch" erst 30 Jahre später. In der Zwischenzeit wurde diese Diätform noch häufig überarbeitet und verbessert.
Die Basis der Atkins Diät bezieht sich auf eine Low-Carb-Diät, welche die Aufnahme von Kohlenhydraten drastisch reduziert. Tierische Fette wie Fisch, Fleisch und Wurstarten sowie pflanzliche Fette wie beispielsweise Nüsse und Pflanzenöle sind erlaubt. Auch Eiweiß in Form von Eiern oder Käse bildet die Ernährungsbasis dieser Diät. Grundsätzlich ist die Atkins Diät in 4 Phasen eingeteilt, in denen aber der Genuss von Brot, Nudeln, Reis, Obst, Gemüse sowie Fruchtsäfte und Süßigkeiten stark eingeschränkt sind.

 

In der ersten Phase bzw. Einleitungsdiät, werden zwei Wochen lang die Kohlenhydrate auf maximal 20 Gramm am Tag reduziert. Dazu darf man alles essen was man will und wie viel man will.
In der grundlegenden und weiten Phase, wird die Gewichtsreduktion angestrebt, sie sollte solange andauern bis man nur noch etwa 2 bis 5 Kilogramm des Wunschgewichts entfernt ist. In dieser Phase gelten die Regeln der ersten Phase, allerdings wird die Kohlenhydratmenge wöchentlich um ca.5 Gramm erhöht bis das Gewicht sich nicht mehr weiter nach unten reduziert und stehen bleibt. Ist dieser Zeitpunkt gekommen, wird die Kohlenhydratmenge wieder um 5 Gramm reduziert. Damit soll dann weiter abgenommen werden.

 

In Phase 3 dürfen zehn Gramm Kohlenhydrate mehr gegessen werden und zusätzlich sind zweimal die Woche 30 Gramm eines kohlenhydratreichen Nahrungsmittels erlaubt. Hört das Gewicht auf sich zu reduzieren, ist dies wieder hinfällig und die Kohlenhydratmenge muss weiter reduziert werden wie in Phase 2.

Die vierte Phase beginnt dann, wenn das Wunschgewicht erreicht wurde. Diese Phase soll für den Rest des Lebens durchgehalten werden. Die Kohlenhydratmenge darf solange gesteigert werden, dass weder zu- noch abgenommen wird.

Der Vorteil bei dieser Diät liegt sicherlich darin, dass man sich satt essen darf und nicht hungern muss. Auch ein lästiges Kalorien zählen bleibt aus.

Der Nachteil ist, dass man keine ausreichende Menge an Ballastsoffen, Obst und Gemüse zu sich nehmen darf.