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Bewegungsmangel

Einer der größten „Diät-Killer“ ist mangelnde Bewegung. Für den Körper herrscht jedes Mal Notstand, wenn es weniger Nahrung gibt. Er leitet dann sofort sein Notfallprogramm ein und tut alles, um möglichst viel Energie zu sparen: Der Kreislauf wird verlangsamt, die Körpertemperatur wird gesenkt, der Grundumsatz des Körpers, also der Energieverbrauch im Ruhezustand, sinkt.

 

Um seinen Bedarf an Energie zu decken, greift der Körper nun aber nicht nur auf die ungeliebten Fettpolster zurück, er holt sich die Energie aus den Muskeln. Das wiederum führt zu einem noch geringeren Energie- verbrauch, da weniger Muskeln auch weniger Energie verbrauchen. Nun tritt ein, was für den Körper ein erstrebenswertes Ziel ist, aber bei einer Diät entsetzlich entmutigend ist: Das Abnehmen kommt zum Stillstand.

 

Es ist also bei einer Diät auch extrem wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Die zusätzliche Bewegung sorgt für einen höheren Energieverbrauch, verhindert den Abbau von Muskeln, und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Wer sich erst einmal angewöhnt hat, jeden Tag aktiv zu sein, der wird es bald nicht mehr missen wollen.

Dabei muss es nicht gleich ein Marathonlauf sein: Schon 30 Minuten leichter Bewegung täglich reichen, um einen deutlichen Effekt für die Gesundheit zu erzielen. Zum Abnehmen empfehlen die meisten Experten allerdings eine gute Stunde. Besonders geeignet sind dabei für Übergewichtige die schonenden Sportarten Rad fahren, Walking und Schwimmen. Diese Sportarten lassen sich auch besonders gut in der Gruppe ausüben, was am Anfang oft dabei helfen kann, den „inneren Schweinehund“ zu überwinden.

Lassen Sie es langsam angehen: Vielleicht fangen Sie einfach mit einem flotten Spaziergang an und steigern sich in Dauer und Häufigkeit. Wer zu ehrgeizig beginnt, hält sein Programm oft nicht durch und ist von sich selbst enttäuscht. Viel besser ist es, vorsichtig zu beginnen und das Pensum nach und nach zu steigern.